Tour 5
Station #13

Hauptbahnhof

Hauptbahnhof - „Ich bin in der Freiheit, was kann mir hier noch passieren?“

Kein anderer Bahnhof in Deutschland hat täglich ein so hohes Passagieraufkommen wie der Hamburger Hauptbahnhof. Hier sehen wir Menschen, die sich begrüßen und verabschieden — aber meistens kennen wir ihre Geschichten nicht. Einige dieser Geschichten hören wir nun und erfahren, dass der Bahnhof für mehr stehen kann als unbeschwertes Reisen. Für die Zeitzeug:innen ist es ein Ort, der auch für den Umgang der DDR mit seinen Bürger:innen steht. In der DDR konnte man sich nicht einfach in Rostock in den Zug setzen und seine Familie in Hamburg besuchen. Uneingeschränktes Reisen war zu keiner Zeit möglich. Für Menschen, die aus der DDR nach Hamburg kamen, weil sie aus politischer Haft entlassen wurden, geflohen sind oder ihren Eltern hinterherreisen durften, war ein Bahnhof nicht nur Ort des Ankommens, sondern der Startpunkt in ein neues Leben in Freiheit. Die Ankunft an einem Bahnhof kann also mit ganz unterschiedlichen Geschichten verbunden sein, damals wie auch heute...

Tour 5 — Station #13

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DOKUMENTE/QUELLEN

Blick auf die Gleise des Hamburger Hauptbahnhofs (Copyright: Jan Krawczyk)

Der Hamburger Hauptbahnhof im Jahr 1986 (Copyright: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Smiley.toerist)

»Orte der (Un-)Sichtbarkeit« ist ein Kooperationsprojekt des Arbeitsfeldes Public History der Universität Hamburg und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Es wird im Bundesprogramm »Jugend erinnert«, in der Förderlinie SED-Unrecht der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert.

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