Workshops

Audiowalk-Workshops in Hamburg

Rund um den Tag der Deutschen Einheit bietet das Projektteam ein umfangreiches Workshopangebot sowohl für Schulklassen oder Kurse als auch für außerschulische Bildungsträger an. Die jeweils 90-minütigen Workshops finden auf der Sonderausstellungsfläche und im Workshopraum des Museums der Universität Hamburg statt. Bei den Workshops steht der Audiowalk und damit die Erinnerungen und Erfahrungen von Zeitzeug:innen im Zentrum.

Historische und aktuelle Perspektiven in Hamburg

Den Ausgangspunkt bilden dabei Fragen nach Flucht und Ankommen in Hamburg: Warum fliehen Menschen? Warum sind Menschen damals aus der DDR geflohen, warum fliehen Menschen heute? Ergeben sich eventuell Verbindungslinien zwischen Geschichte(n) und Gegenwart? Welche Rolle spielen dabei bestimmte Orte? Kann man jemals ankommen, als geflüchtete Person?

Diskutieren über Flucht und Privilegien

Mit diesen und weiteren Fragen geht auch die Auseinandersetzung mit Privilegien, insbesondere fehlende Privilegien der Menschen, die vor Unrecht und Diktatur fliehen, einher. Themen wie Demokratie, freie Meinungsäußerung und Freiheit stehen dabei im Vordergrund. Die Workshops geben die Möglichkeit des Austauschs über diese Themen und können Räume eröffnen, um über ganz eigene Erfahrungen und Gedanken zu Flucht und Ankommen ins Gespräch zu kommen. Wir laden Jugendliche damit ein, selbst zu sprechen und eigene und/oder familiäre Erfahrungen einzubringen. Es ist uns einerseits wichtig, Jugendliche zu empowern, selbst sichtbar zu werden. Andererseits geht es uns auch darum, zuzuhören, voneinander zu lernen und andere Perspektiven einzunehmen.
Im Projekt entstehen freie Bildungsmaterialien (Open Educational Ressources), die in den Workshops gemeinsam mit den Jugendlichen erprobt, im Anschluss evaluiert und online allen Multiplikator:innen zur eigenen Verwendung zur Verfügung gestellt werden. Damit wird eine nachhaltige Nutzung des Audiowalks und eine didaktische Aufbereitung der Themen ermöglicht.

Die Buchung der Workshops findet über das Kontaktformular am Ende der Seite statt. Für Rückfragen steht das Projektteam jederzeit zur Verfügung.

Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg und der Public History der Universität Hamburg. Ermöglicht und finanziert wird es von der Bundesministerin für Medien und Kultur im Bundesprogramm „Jugend erinnert“ und unterstützt von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.


    *Pflichtfeld

    »Orte der (Un-)Sichtbarkeit« ist ein Kooperationsprojekt des Arbeitsfeldes Public History der Universität Hamburg und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Es wird im Bundesprogramm »Jugend erinnert«, in der Förderlinie SED-Unrecht der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert.

    Links

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