Tour 2
Station #5

Lettow-Vorbeck-Kaserne I

Lettow-Vorbeck-Kaserne I — „ich war froh, dass wir wieder zusammen waren“

Die sogenannte Lettow-Vorbeck-Kaserne war vor allem in den 1950er Jahren ein zentraler Ort des Ankommens für Menschen aus der DDR. Auf der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten wurden in Hamburg ehemalige Kasernen als Durchgangslager für geflüchtete Menschen genutzt. In der Lettow-Vorbeck-Kaserne wurden über 5000 Menschen untergebracht, die eigentlich dem Bundesland Nordrhein-Westfalen zugewiesen waren...

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Tour 2 — Station #5

Lettow-Vorbeck-Kaserne I

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Zeitzeug:innen an diesem Ort

DOKUMENTE/QUELLEN

Die Mauer mit dem Schriftzug „Lettow-Vorbeck-Kaserne“ ist noch erhalten und befindet sich direkt am Eingang zu den ehemaligen Kasernengebäuden (Copyright: Jan Krawczyk)

Block 9 der Lettow-Vorbeck-Kaserne, in dem Marlen und ihre Familie unterkamen. Fotografiert von ihrem Bruder Hans-Joachim im Jahr 1954 (Copyright: Zeitzeugin Marlen)

Das sogenannte Trotha-Haus ist in seiner ursprünglichen Form bis heute erhalten, allerdings mit einordnenden Texttafeln versehen. Die maßgebliche Rolle von Trothas beim Völkermord an Herero und Nama wird dabei ebenso benannt wie auch auf die Problematik verwiesen wird, dass die Gebäude bis heute in ihrer ursprünglichen Form zu sehen sind (Copyright: Theresa Hertrich)

In einem Bericht vom 14. Januar 1955 an den Bürgermeister wird über die Verteilung und die unterschiedlichen Unterbringungsorte der Geflüchteten Auskunft gegeben (Copyright: Staatsarchiv Hamburg, Laufende Berichte an den Bürgermeister über die Tätigkeit: Band 3, Nr. 621)

Entwurf der Hausordnung für die Lettow-Vorbeck-Kaserne aus dem Jahr 1953 (Copyright: Staatsarchiv Hamburg, Durchgangslager Hamburg-Wandsbek (Estorff-Kaserne und Lettow-Vorbeck-Kaserne), Kelloggstraße 94.- Allgemeines: Band 1, Nr. 4230) -

»Orte der (Un-)Sichtbarkeit« ist ein Kooperationsprojekt des Arbeitsfeldes Public History der Universität Hamburg und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Es wird im Bundesprogramm »Jugend erinnert«, in der Förderlinie SED-Unrecht der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert.

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